Instandsetzungsmaßnahmen an den Rückstaudämmen der Großen Tulln

reparatur

Während des Hochwassers am 14. - 16. September 2024 stieg der Wasserspiegel im Ausbauprofil des untersten Flussabschnittes der Großen Tulln, im Bereich des Gemeindegebietes von Langenrohr, bis zu den Dammkronenoberkanten. In den Oberläufen der Großen und Kleinen Tulln wurde jeweils eine statistische Auftretenswahrscheinlichkeit von > HW300 (300-jährliches Hochwasser) ausgewiesen (Hochwasser September 2024,  Land Niederösterreich, Bericht Zibuschka 2025). Eine Kontrollvermessung der Oberkanten der Rückstaudämme des Kraftwerks Greifenstein an der Großen Tulln ergab teilweise Abweichungen im Vergleich zu den projektgemäßen Dammhöhen. Diese Abweichungen sind auf Setzungen der Dämme zurückzuführen. Die Vermessungsergebnisse decken sich mit den Beobachtungen beim Hochwasserereignis September 2024. 

 

Zur Untersuchung des ca. 6,8 km langen Flussabschnittes, zwischen Judenau und der Mündung in die Donau, wurden folgende Planungsleistungen beauftragt:

•           Ausarbeitung von Ausführungs-/ Ausschreibungsunterlagen zur baulichen Anpassung der Dammkronenhöhen

•           Hydraulische Untersuchung mit aktuellen Berechnungsmethoden auf Basis des Laserscanmodells 2025

 

Die baulichen Instandsetzungsmaßnahmen in Langenrohr erfolgen im Winterhalbjahr 2026 / 2027 zwischen der Landesstraßenbrücke L2145 und der Landesstraßenbrücke L2153.

Die Baumaßnahmen werden hier im Bereich von insgesamt 6 Bauteilen durchgeführt:

 

•           Bauteil 1 linkes Ufer                 auf einer Länge von ca. 350 lfm

•           Bauteil 1-5, rechtes Ufer          auf einer Gesamtlänge von ca. 1300 lfm